Auf ein zweites Mal!
Wir freuen uns sehr, Paula ein weiteres Mal bei ihren ambitionierten Forschungsvorhaben unterstützen zu dürfen. Ihre fachliche Exzellenz, ihre gesellschaftliche Verantwortung und ihr tiefes Engagement für internationalen Austausch spiegeln in besonderer Weise die Werte wider, für die LaVida steht. Umso schöner ist es, ihren Weg erneut mitzutragen und ein Projekt zu fördern, das wissenschaftliche Relevanz mit einem konkreten Beitrag zu mehr globaler Gesundheitsgerechtigkeit verbindet.
Aber lest einfach selbst…
Vorstellung
Hallihallo, ich bin Paula, bin 22 Jahre und studiere Medizin im vierten Jahr. Für mich ist Medizin nicht nur ein Studium, sondern eine Leidenschaft. Doch meine Begeisterung hört hier nicht auf. Ich liebe Reisen, Abenteuer, Menschen, interkulturellen Austausch und Projekte die einen kleinen Beitrage zu einer besseren Welt leisten können.
Schon seit meiner Kindheit hege ich eine tiefe Neugier für die Welt und die kulturelle Vielfalt. Reisen und Begegnungen mit Menschen aus verschiedenen Kulturen haben diese Leidenschaft genährt. Mein Freiwilliges Soziales Jahr in Israel vor vier Jahren hat meine Begeisterung für den internationalen Austausch weiter vertieft.
Meine Verbindung zu LaVida begann vor vier Jahren, als ich mich für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in Israel entschied. Dieses Abenteuer wurde durch die großzügige Unterstützung von LaVida ermöglicht. Diese Erfahrung war ein Meilenstein in meinem Leben, der nicht nur meine Leidenschaft für den internationalen Austausch entfachte, sondern auch eine langanhaltende Beziehung mit LaVida aufbaute. Ohne diese Jahr wäre ich heute nicht an dem Punkt in meinem Leben an dem ich jetzt bin.
LaVida hat mir damals die Möglichkeit gegeben, meine Erfahrungen in Israel zu sammeln und mich sowohl mit Expertise als auch finanziell zu unterstützen. So konnte ich damals beispielsweise einen sehr guten und ausführlichen hebräisch Sprachkurs machen, der mich noch etwas näher an das Land und die Menschen bringen konnte.
Gemeinsame Werte
Ich teile die Werte von LaVida. Die Überzeugung, dass Bildung und internationale Erfahrungen für junge Menschen zugänglich sein sollten, unabhängig von finanziellen Hürden, ist mir eine Herzensangelegenheit. Gleichzeitig glaube ich, dass lebenslange Bildung und Erfahrungsaustausch im Ausland entscheidend für die persönliche Entwicklung sind.
Als angehende Ärztin sehe ich Gesundheit als ein grundlegendes Menschenrecht und fühle mich der Verantwortung verpflichtet, mein Wissen zum Wohl der Gesellschaft einzusetzen. LaVida bietet die Plattform, um diese Überzeugungen zu leben.
Gemeinsam mit LaVida möchte ich dazu beitragen, dass Bildung und interkultureller Austausch für junge Menschen möglich sind. Wir teilen die Vision, die Welt zu einem besseren Ort zu machen, und ich freue mich auf die Chancen, die uns auf diesem Weg erwarten.
Die Herausforderung: Zervixkarzinome in Subsahara-Afrika
Das Zervixkarzinom ist eine bösartige Erkrankung, die vor allem Frauen betrifft. In Subsahara-Afrika sind Frauen jedoch oft benachteiligt und haben eingeschränkten Zugang zur Gesundheitsversorgung. Das Zervixkarzinom ist ein drängendes gesundheitliches Problem, und 99% der Fälle sind auf eine Infektion mit dem humanen Papillomavirus (HPV) zurückzuführen. Dies ist der Punkt, an dem meine Mission beginnt.
Ein Kooperatives Forschungsprojekt in Afrika
Gemeinsam mit engagierten Kolleginnen und Kollegen arbeite ich an einem bedeutenden Forschungsvorhaben im Rahmen eines Projektes zu Versorgungsforschung von Tumorpatient*innen in afrikanischen Ländern das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Unser Ziel ist es, Daten aus mehren afrikanischen epidemiologischen Krebsregistern in SubSahra – Afrika zu sammeln und auszuwerten. Um die Vielfalt und Komplexität der Daten zu gewährleisten, kooperieren vier engagierte Doktorandinnen und Doktoranden in enger Abstimmung mit den Krebsregistern vor Ort.
Die Studie und ihre Ziele
Unsere Studie konzentriert sich darauf, die Intervalllängen zwischen der Diagnose und dem Therapiebeginn bei Gebärmutterhalskrebspatientinnen in Subsahara-Afrika zu beschreiben. Wir analysieren auch sozio-demographische Faktoren, die Konkordanz zu Behandlungsrichtlinien und das Überleben der Patientinnen. Durch den Vergleich mit vorangegangenen Studien möchten wir Veränderungen im Therapieverlauf und Überleben auf populationsbasierter Ebene darstellen und analysieren.
LaVida: Die Verwirklichung von Bildung und Erfahrungsaustausch
Mein Vorhaben und die Werte von LaVida gehen Hand in Hand. LaVida ist ein Förderverein, der 2018 gegründet wurde, um Studenten, Auszubildenden und jungen Menschen zu helfen, lebenslange Bildung und internationale Erfahrungen zu realisieren. Die Leitlinien von LaVida sind klar: Die Förderung junger Menschen darf nicht am Geld scheitern, insbesondere nicht, wenn es sich um tolle Projekte im Auslandhandelt.
Ein Miteinander von Stipendiengebern und Erfahrungssuchenden
LaVida setzt sich dafür ein, Menschen auf und während Ihres Wegs ins Ausland zu unterstützen. Dies wird durch einen stetigen Austausch auf Augenhöhe und eine Förderung durch Erfahrungsvermittlung ermöglicht.
Der Glaube an die Stärkung des Charakters durch neue Herausforderungen und den Erfahrungsaustausch im Ausland, um neue Denkmuster zu entwickeln, ist das was verbindet.
Schlussgedanken:
Meine Reise und mein Forschungsvorhaben sind von Leidenschaft und Engagement getragen. LaVida hat nicht nur meinen Werdegang mitermöglicht, sondern auch meine persönliche Entwicklung unterstützt und mir die Möglichkeit gegeben, einen positiven Beitrag zur Gesellschaft zu leisten. Ich freue mich auf die kommenden Herausforderungen und die Chancen, die sich bieten.
